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K.M.Scheriau –
Veröffentlichungen |
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Beratung: Qualitätsmanagement |
Letzte Aktualisierung 29.08.2011 |
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QualitätsmanagementMit der Einführung
der internationalen Normengruppe ISO 9000 ff wurde der Versuch unternommen,
weltweite Standards für die Entwicklung von Managementsystemen einzuführen,
die gewährleisten sollen, dass die jeweilige Betriebsorganisation
"qualitätsfähig" ist. Die Normenfamilie ISO 9000 Die Normenfamilie DIN EN ISO 9000 besteht im Wesentlichen aus vier verschiedenen Einzelnormen, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Darüber hinaus gibt es noch einige Normen zu Themen wie Konfigurationsmanagement, Qualitätssicherungssystemen, Messmitteln, Qualitätsmanagementhandbüchern, Umweltmanagementsystemen etc. - Die ISO 9000:2005 ist, vereinfacht ausgedrückt, die Definitionsnorm. Hier werden die Grundlagen für Qualitätsmanagementsysteme beschrieben und eine international verbindliche Definition der Begriffe festgelegt, die für Qualitätsmanagementsysteme verwendet werden. Die DIN EN ISO 9000:2005 ist eine Überarbeitung der DIN EN ISO
9000:2003, -
In der DIN EN ISO 9001:2008 werden die
Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem festgelegt. Die DIN EN ISO 9001:2008 ersetzt die DIN EN ISO 9001:2000. Nach Ablauf von einem Jahr nach dem Stichtag (15.11.2008) dürfen akkreditierte neue Zertifizierungen oder Re-Zertifizierungen nur noch nach ISO 9001:2008 ausgestellt werden. Alle existierenden akkreditierten Zertifizierungen nach ISO 9001:2000 verlieren spätestens zwei Jahre nach dem Stichtag ihre Gültigkeit - Die ISO 9004:2000 ist ein Leitfaden zur Leistungsverbesserung. - Mit der ISO 10011 wird eine Anleitung für das Auditieren von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen bereitgestellt. Die Einführung
eines Qualitätsmanagementsystems und die Zertifizierung einer
Betriebsorganisation nach DIN EN ISO 9001 sagt noch nichts über das jeweilige
Produkt oder die Dienstleistung einer Firma oder Organisation aus. Die
Zertifizierung bestätigt nur, dass die jeweilige Betriebsorganisation in
Übereinstimmung mit den Standards der DIN EN ISO 9001 steht. Dies wird als
Voraussetzung für die Fähigkeit, Qualität zu liefern, angesehen. Was ist Qualität?Wenn zwei Personen
sich über Qualität unterhalten, dann haben sie im Minimum zwei verschiedene
Vorstellungen davon, was sich hinter dem Begriff verbirgt oder wie er zu
verwenden ist. Dementsprechend kann man in der Literatur auch eine fast schon
beliebig große Anzahl von Definitionen finden. -
Güte,
Wertstufe; Beschaffenheit, Eigenschaft, besonders im Gegensatz zur Quantität -
Qualität
ist die Gesamtheit von Eigenschaften und Merkmalen eines Produktes oder einer
Dienstleistung, die sich auf deren Eignung zur Erfüllung festgelegter oder
vorausgesetzter Erfordernisse beziehen. (Definition der älteren ISO
8402:1994, die durch die ISO 9000:2000, später durch die ISO 9000:2005
abgelöst wurde.) -
„Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen
erfüllt“ -
Qualität
ist die Erfüllung vereinbarter Kundenanforderungen. -
Mit
Qualität wird definiert, wie etwas beschaffen ist, welche Eigenschaften es
hat. · Mit Qualität kann also etwas Vorhandenes
beschrieben werden. · Mit Qualität können die Anforderungen an
eine erst zu erbringende Leistung definiert werden. Um im nicht nur nationalen Wirtschaftsleben sicher zu sein, dass alle mit der gleichen Begrifflichkeit arbeiten, haben sich die Autoren der ISO-Normfamilie auf einheitliche Definitionen geeinigt, die im Laufe der Jahre anhand der praktischen Erfahrung in der Anwendung auch mehr oder weniger stark verändert wurden, was nicht immer zur besseren Allgemeinverständlichkeit führte. Zurzeit lautet die international anerkannte ISO-Definition für Qualität: Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt (Definition 3.1.1 der DIN EN ISO 9000:2005). Der Begriff Qualität kann nur Abstrakt formuliert werden, weil es sich um die konkrete Beschreibung eines Produktes handelt. Das Produkt definiert sich über die Anforderungen, die daran gestellt werden. Und die Art und Weise, wie diese Anforderungen erfüllt werden, bestimmt den Qualitätsgrad des konkreten Produktes. Kompromisscharakter der QualitätsdefinitionQualität als
Anforderung
Allgemeine
Begriffsverwirrung? Begriffe der DIN
EN ISO 9000:2005
Beispiel für eine
andere Verwendung von "Kunde" Jede
Betriebsorganisation, die sich mit der Einführung eines
Qualitätsmanagementsystems beschäftigt, wird sich zwangsläufig auch auf eine
Vereinheitlichung der Begriffsverwendung verständigen müssen. Wenn eine
Zertifizierung nach der DIN EN ISO 9001 angestrebt wird, sollte man auch den
Begriffsapparat der DIN EN ISO 9000 verwenden. Hinweis: |
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